Liebe Kolpingschwestern,

Liebe Kolpingbrüder,

 

lange haben wir überlegt, was wir Euch mit diesem Mitteilungsblatt neben den gängigen Informationen und den hoffentlich möglichen Ausflügen und Veranstaltungen mitgeben können?

….. dann, erhielten wir die oben stehende Grußkarte des Diözesanverbandes Aachen, eine ölverschmierte Hand mit einem ebenso ölverschmierten Tuch!

Schnell war uns klar, diese Karte verstehen wir nicht und können sie auch keinem schenken, ohne dass man uns für verrückt erklärt.

Im Vorstand haben wir dann darüber diskutiert und sind mit geistlicher Unterstützung zu folgendem Ergebnis gekommen:

„Stell Dir einmal vor, Du bist auf einer schönen Fahrradtour und während Du so unterwegs bist durch den Wald und über Wiesen, springt Dir mit einem Ruck die Kette ab. Nur mit Mühe und Not bekommst Du die Kette wieder an die richtige Stelle und kannst Deine Tour wieder wie geplant fortsetzen.“

Die Reparatur Deines Rades kostete nicht nur Mühe, sondern auch Zeit. Sie stört den gewohnten Ablauf und unterbricht die bis dahin durchgeführte und geplante Fahrradtour. Deine ölverschmierte Hand weist daraufhin, dass Du die Kette selber aufgelegt hast, dass Du selber auch mal anpacken musstest und nicht anderen die Arbeit überlassen konntest. Insofern ist die Hand auf der Karte ein Bild für die anstrengende Seite des Lebens und ein Hinweis darauf, wie unbequem das „Aufstehen und Tun“ manchmal auch sein kann. Spiegelt man nun diese Fahrradtour und setzt an ihre Stelle unser Leben in der heutigen Zeit, so stellen wir einige Verbindungen bzw. Parallelen fest. Die Corona Pandemie unterbrach unser gewohntes Leben mit einem Ruck und ohne dass ein Jeder mit anpackt, werden wir dieser Situation nicht mehr entfliehen können.

Sei es nur durch seelische Unterstützung von Menschen die gerade diese besonders brauchen, durch Alltagshilfen beim Einkaufen oder durch Spenden.

Nur wenn jeder anpackt und jeder seinen möglichen Teil beiträgt haben wir die Möglichkeit diese Zeit zu überwinden und die Gemeinschaft wiederaufzubauen und wachsen zu lassen.

Wir können alle dazu beitragen diese Welt wieder ein kleines bisschen zu reparieren.

In diesem Sinne wünschen wir Euch den Mut dieser ölverschmierten Hand, die Sachen anzupacken und das Leben nach oder mit Corona mehr oder weniger unbeschwert fortzusetzen.

 

Bitte bleibt gesund.

 

Treu Kolping 

 


Liebe Kolpingschwestern, 

Liebe Kolpingbrüder,


Eure Kolpingsfamilie wünscht Euch

 

eine gute Genesung, viel Kraft,

 

Ausdauer, dass Ihr in dieser

 

schwierigen Zeit den Mut nicht

 

verliert und schnell wieder auf die

 

Beine kommt.


 Als die Wege zu schwer, und die Hügel zu steil wurden,

 

da legte er seinen Arm um dich und sagte:

 

                                 „Komm heim!“

  

Auch im vergangenen Jahr sind leider einige unserer Mitglieder von uns gegangen.   

Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder der Kolpingsfamilie Alsdorf.